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Neuseeland - Teil 1

Wie schnell die Zeit vergeht!

Gerade erst stieg ich ins Flugzeug nach Singapur, und in ein paar Tagen geht mein Flug nach Australien.

Fast drei Monate habe ich hier verbracht und viele neue Eindrücke sammeln können.


Hier ist der erste Teil meines Rückblicks meiner Reise und eine Galerie mit einigen Impressionen. Falls jemand in der nächsten Zeit plant nach Neuseeland zu gehen, gebe ich sehr gerne weitere Informationen! J

 

 

Anfangs Januar sind meine Mutter und ich mit viel Vorfreude in den Airbus A380 nach Singapur gestiegen. Dort hat es uns fast umgehauen: bei etwa -15Grad in Zürich ins Flugzeug, bei 30Grad um 6:00 Uhr morgens in Singapur ausgestiegen. Dort blieben wir eine Nacht, was uns reichte. Singapur war mir etwas zu hektisch, jedoch fanden wir dann in den botanischen Gärten unsere Ruhe. In Little India & China Town bekommt man einen tollen Einblick in die verschiedenen Kulturen und kann durch die typischen Geschäfte und Märkte bummeln und vom Marina Bay Sands Hotel (mit dem Schiff auf dem Dach) hat man einen super Blick über die Stadt.

Das war’s dann auch schon und am Flughafen wurde unser Flug nach Auckland aufgerufen. Nachdem wir uns Singapurs Hitze angepasst hatten, war es in Neuseeland eher kalt und der Jetlag liess grüssen!

 

Von Auckland nahmen wir eine Fähre nach Waiheke Island, die zweitgrösste Insel im Hauraki Gulf.  Dort erkundeten wir mit einem Hop-on Hop-off Bus das Zentrum, die Strände und sogar eines der vielen Vinyards. Bevor wir ins nächste Flugzeug nach Rotorua stiegen, mussten wir natürlich noch Aucklands bekannteste Sehenswürdigkeit erkunden; den Skytower. Von rund 328 Metern Höhe hat man einen atemberaubenden Blick auf die City of Sails und kann sich im Sky Café noch eine kleine Sünde gönnen (Das Eis schmeckt super).

 

Und dann waren wir an unserem Ziel: Rotorua. Am Flughafen erwarteten uns meine Tante und meine Cousine und wenig später trafen wir auch mein Götti und die anderen zwei Cousins, welche wir alle vor acht Jahren das letzte Mal gesehen haben (Meine Cousine noch gar nie in live, da sie vor fünf Jahren geboren wurde).

In unseren ersten zehn Tagen erkundeten wir Rotorua und Umgebung. In Rotorua gibt es viele tolle Seen zum Schwimmen, bei schlechtem Wetter locken Hot Pools, die wie es der Name schon sagt aus heissen Quellen spriessen. Ein Spaziergang in den Redwoods sollte man sich auch nicht entgehen lassen: wo man hinschaut hat es Redwoods (Mammutbäume) und die für Neuseeland typischen Farnbäume. Im Maori-Park Te Puia sieht man geothermale Landschaft, einen Geysir, den süssen Kiwibird und neuseeländisches Haka. Wer am Donnerstag in Rotorua ist, sollte unbedingt den Rotorua Night Market besuchen und einen Halt bei GUIDOUGH’S swiss bakery einlegen J.

Ein schöner Ort war auch Tauranga, mit dem Auto eine knappe Stunde entfernt und am Meer. Es hat tolle Wellen zum Surfen und die Sicht von Mount Maunganui sollte man sich nicht entgehen lassen! Ebenfalls gut von Rotorua erreichbar sind die Glowworm Caves in Waitomo und das Hobbiton Movie Set. Ich hatte die Filme zwar noch nicht gesehen (inzwischen einige davon) es war jedoch ein tolles Erlebnis und definitiv ein Must-Do! Auch die Glowworm Caves sind richtig schön.

Dann ging‘s ab in den Norden. Zuerst nach Coromandel, wo wir in Whitianga „wohnten“ und von dort zum Cathedral Cove und der Hot-Water-Beach fuhren. Auch wenn beide Strände total überfüllt sind, muss man sie einfach gesehen haben. An der Hot-Water-Beach kann man sich einen eigenen Hot-Pool graben (wenn man zwischen den vielen Touristen einen geeigneten Platz findet), angenehmer zum Sünnele ist jedoch ein kleinerer Strand, wovon es genug hat J.

Endstation war dann Paihia am Bay of Islands, einer meiner Lieblingsorte. Wir machten einen Tagesausflug ans Cape Reinga, denn nördlichsten Punkt Neuseelands, wo Tasmansee und Pazifik aufeinandertreffen. Dazu Sandboarding und eine Fahrt über die Sandstrasse der Ninety-Mile-Beach (natürlich blieb sogar noch unser Tour-Bus stecken…) und einen Halt im berühmten Mangonui Fish & Chip Shop. Auf einer Bootstour zum bekannten hole-in-the-rock sahen wir eine riesen Delfingruppe, die wie verrückte um unser Schiff schwammen und miteinander spielten.

In diesen fünf Tagen war es richtig Sommer und mindestens eine Kugel neuseeländisches Eis gehörte zum Tagesablauf!

 

Dann war schon anfangs Februar und für meine Mutter ging es wieder ab nach Hause.

 

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