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Neuseeland - Teil 2

Mitte Februar startete ich dann meine Reise mit Kiwi-Experience, mit dem Ziel auch noch die Südinsel zu sehen.

 

Der erste Stopp war Taupo, eine Stadt an einem grossen Kratersee. Am ersten Abend regnete es, weshalb ich ins Kino flüchtete. Am nächsten Tag war es richtig schönes Wetter und ich traute mich auf den Taupo Cliff Hanger (Bungy-Jumping war mir dann doch etwas zu viel des Guten…) und habe den Rest des Nachmittags bei den Hot Springs verbracht. Das ist ein kleiner Wasserfall der in den Waikato-River fliesst und je nachdem wo man sitzt, hat man zu heiss, zu kalt oder im seltenen Fall genau die richtige Temperatur. Von da aus führt auch ein schöner Walkway zu den Hukafalls, welche man auch unbedingt gesehen haben muss!

Gegen Abend ging mein Bus nach Napier, eine kleine Art-Deco Stadt, ca. 2 Stunden von Taupo entfernt. Leider hat es den ganzen Tag geregnet, was mich aber nicht davon abgehalten hat, zu einem Lookout auf den Bluff Hill zu laufen und die ganze Stadt nach den Sea-Walls zu erkunden. Dies sind bemalte Wände, die auf die Notlage im Meer aufmerksam machen sollen.

Dann ging es zurück nach Taupo, wo es natürlich auch wieder geregnet hat.

Auf dem Weiterweg nach River Valley hielten wir im Tongariro National Park und liefen zu den Taranaki Falls, von wo wir auch eine super Sicht auf die drei Vulkane hatten.

Nach River Valley kamen wir in Neuseelands capital city an: Wellington!

Dort sollte man unbedingt einen Blick ins Te Papa Tongarewa – Neuseelands Nationalmusem – werfen. Den Sonnenuntergang schaut man sich am besten vom Mount Victoria an, man hat einen super Ausblick auf die Stadt.

 

Dann ging es mit der Interislander-Fähre 99 Kilometer weiter auf die Südinsel, wo unser erster Halt Skydive Abel Tasman war. Eine ungeplante Aktion, die ich spontan wie noch nie entschieden habe. 15 Minuten später wurden wir nämlich schon abgeholt und im nächsten Moment sprangen wir aus dem Flugzeug. Es war der HAMMER! Abel Tasman ist einer der besten Orte um zu Skydiven: man sieht von der Südinsel bis zur Nordinsel.

Den ganzen nächsten Tag verbrachten wir in Kaiteriteri am Strand, weil der goldene Sand und das klare Wasser einfach zu einladend waren! Man soll dort aber auch super wandern können, was ich bei meinem nächsten Aufenthalt sicher machen werde.

Westport war unser nächster Halt. Das Highlight dort: der Sonnenuntergang und die tolle Reflektion (siehe Bild). Ohne Stativ war das zwar etwas schwierig, aber nichts ist ja unmöglich J

Von da ging’s weiter zum Lake Mahinapua. Unterwegs liefen wir zum Cape Foulwind, wo wir eine grosse Sealkolonie sahen und hielten noch in der Nähe von Punakaiki bei den Pancake Rocks, eine Felsformation die aussieht wie übereinander geschichtete Pancakes, welche man einfach gesehen haben muss!

Der nächste grosse Aufenthalt war in Franz Josef, ein Ort welcher vor allem für seinen Gletscher bekannt ist. Am ersten Abend waren wir zwar fast alle krank und das Wetter war auch alles andere als gut, als ich aber am nächsten Morgen die Berge mit Schnee sah, fühlte ich mich wie zu Hause und war fit wie ein Turnschuh! Nach etwa sechs Stunden um das Gletschergebirge laufen, waren wir aber dann doch recht geschafft.

Von da führte der Weg nach Wanaka. Unterwegs hielten wir beim Lake Matheson, ein kleiner See mit einer wunderschönen Spiegelung des Mout Cook und Mount Tasman, welche mit den Schneespitzen auch etwas Heimisches hatten!

Wanaka ist ein super schöner Ort, wo man gut mehrere Tage verbringen kann. Ob biken, wandern, stand-up paddling auf dem Lake Wanaka oder einfach am See sitzen, man fühlt sich einfach wohl dort. In Wanaka befindet sich puzzling-world, ein Ort voller Rätsel und Überraschungen. Auf dem Weg nach Queenstown sollte man unbedingt noch bei Mrs. Jones‘ vorbeischauen. Ein Laden voller Früchte, Gemüse und fantastischer real-fruit-icecream!

 

Dann waren wir endlich in Queenstown, wo es mir vom ersten Augenblick an gefallen hat.
Vom Queenstown Hill hat man eine tolle Sicht auf die Stadt, wer nicht mindestens eine Stunde wandern will, nimmt die Gondola (wir sind natürlich gelaufen). In und um die Stadt gibt es viele Interessante Freizeitangebote, aber auch super Shopping, Restaurants, Bars und die Queenstown gardens um gemütlich ein Buch zu lesen.

Von Queenstown machte ich einen Tagesausflug zum Milford Sound, ein 15km langer Fjord im Fjordland National Park. Die Busfahrt dauerte zwar viel zu lange, wie sahen jedoch viele schöne Orte und sogar Keas (Bergpapageien). Mit einem Schiff fuhren wir dann über den Milford Sound und sahen einige Seals und die grossen Stirling Falls.
Nach Queenstown ging’s nach Lake Tekapo, ein ganz kleiner Ort in der Region Canterbury am gleichnamigen See. Von dort kann man auf den Mount John laufen, welcher eine schöne Sicht auf die tolle Farbe des Sees gibt. Ausserdem gibt’s da noch the church of the good shepherd und der Ort ist bekannt für stargazing.

Der nächste Stopp war das von Erdbeben gezeichnete Christchurch. Durch die Stadt zu bummeln ist nicht wirklich schön, da recht vieles noch zerstört ist und der Aufbau zu lange dauert. Es gibt natürlich Shopping- und Essensmöglichkeiten und in der sogenannten Re-Start-Mall findet man auch einige Stores in Containern, was der Sache noch einen besonderen Touch gibt. Ausserdem sollte man sich unbedingt in den botanical gardens umschauen. Diese waren definitiv die schönsten botanischen Gärten in Neuseeland! Gleich daneben befindet sich das Canterbury Museum, welches auch sehr interessant ist und man vieles über die Gegend erfährt.

Von Christchurch machten wir einen Tagesausflug nach Kaikoura, ein Ort welcher erst gerade im November 2016 von einem Erdbeben heimgesucht wurde. Wer möchte, kann auf ein Whale-Watch Boot, aber auch sonst kann man dort einen schönen Tag verbringen, z.B. indem man am Fyffe Quay entlang läuft bis zum Point Kean Viewpoint und sich dann unten am „Strand“ nach Seals umschaut. Man kann sehr nahe an sie ran, sollte aber vorsichtig sein, da man im Ernstfall keine Chance hätte, auch wenn sie zum knuddeln aussehen!

 

Dann ging es auch schon wieder zurück auf die Nordinsel. Unterwegs hat es ununterbrochen geregnet, von Nelson bis Picton, Picton bis Wellington und auch auf dem Weg zurück nach Taupo. Am zweiten Tag in Taupo wars zum Glück schön und wir konnten endlich die lang ersehnte Segeltour zu den Maori-Carvings machen! Wir waren auf dem Barbary-Sail-Boat und das war bestimmt eines der Highlights der Reise.

 

Nach all diesen schönen Wochen und Abenteuern war ich aber doch froh, wieder zurück zu meinen Verwandten nach Rotorua zu fahren. Hier gibt es noch eine tolle Attraktion, die es nirgendwo sonst in Neuseeland gibt: Zorb. Natürlich wollte ich das unbedingt noch machen und hatte dank ihnen die Gelegenheit dazu.

Nun geniesse ich die letzten Tage mit ihnen und freue mich auf mein nächstes Abenteuer: Australien.

 

 

Aber fürs erste sage ich: Thanks for having me, New Zealand!

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