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Australien Teil 1

Die Zeit vergeht wieder wie im Flug!

Angefangen hat das Abenteuer Australien mit der East-Coast. Diese ist so ziemlich das Standard-Reiseziel unter den Backpackers, da man von Ort zu Ort meistens die gleichen Personen wieder trifft.

Ich habe mich entschieden, mit dem Greyhound-Bus zu reisen, was richtig praktisch und angenehm war.

 

Start war in Brisbane. Nach einem Sightseeing-Tag nahm ich den Bus nach Byron Bay - ein Hippie-Städtchen - wo ich erst mal eine Weile blieb, da man sich dort wirklich einfach wohl fühlt.
Wie es da die meisten Leute tun, wagte auch ich mich einen Nachmittag aufs Surfboard, und hatte einen riesen Spass! Ein schöner Spaziergang macht man zum Leuchtturm, dem most easterly point of Australia, am schönsten bei Sonnenauf- oder untergang.

 

Nach einem kurzen Aufenthalt in Surfers Paradise ging es weiter nach Noosa. Dort sollte man den Coastal-Walk durch den Noosa National Park machen, wo man die Küstenlandschaft, viele kleine Beaches und ein bisschen Wildlife sehen kann. Abends wird man dann am Strand mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt.

 

Dann ging es auf Fraser Island, die grösste Sandinsel der Welt. Ich habe mich für eine geführte 3-Tages-Tour mit Driver entschieden, da man auf der Insel unter 21 Jahren nicht mit den 4WD’s fahren darf. Die Insel hat viel mehr zu bieten als man denkt! Spots die aussehen wie Oasen (Lake McKenzie, Eli Creek, Lake Wabby, Champagne Pools …), ein Schiffswrack, jede Menge Busch und natürlich Sand ohne Ende. Übrigens habe ich nur auf Fraser Island Dingos und eine Schlange in der Wildnis gesehen!

 

Nach dem einen East-Coast-Must-Do ging es direkt aufs nächste: die Whitsunday Islands. Leider sieht diese Insellandschaft nach dem Zyklon „Debbie“ nicht mehr ganz so schön aus, aber schon die zwei Übernachtungen auf dem Segelboot haben den Trip einzigartig gemacht. Und trotz kleineren Regenfällen  konnten wir einen schönen Nachmittag an der Whitehaven-Beach verbringen.

 

Auf diese zwei Inseln folgt die nächste, welche zu meinen Lieblingsplätzen gehört. Von Townsville brachte uns die Fähre nach Magnetic Island. Die heisst übrigens so, weil der gute Kapitän James Cook dachte, die Insel würde seinen Kompass stören. Auf Magnetic Island gingen für mich Kindheitsträume in Erfüllung: ich sah die ersten Koalas und Wallabys (und das sogar in der Wildnis)! Zu dritt haben wir uns da ein Auto gemietet und so die ganze Insel erkundet.

 

Der letzte Stopp der East-Coast war Cairns. Hier sah ich erstmals viele Aborigines auf den Strassen, was ab und zu ein bisschen einschüchternd war. Trotzdem hatte ich drei super Tage dort. Ein riesen Highlight war das Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Reef. WOW! Wir sahen zwar keine Haie oder Delfine, dafür einen Barrakuda, Clownfische, Schildkröten und hunderte andere kleine Fische in allen Farben.
Auch einen Tagesausflug durch den Daintree-Rainforest und ans Cape Tribulation sollte man machen, nicht zuletzt weil man mindestens Krokodile sieht!

 

Dann hiess es Abschied nehmen.

Für die meisten ging es nach Hause oder nach Asien, ich flog weiter nach Darwin...